Freitag, 30. September 2011

4-Days-Weekend

Hey guys :)

Thank god it's friday! Und nicht nur, dass wir Wochenende haben, sondern auch, dass Montag und Dienstag keine Schule ist. Am Monntag ist nämlich State fair und am Dienstag sowas wie Lehrerkonferenzen.

Heute werd ich erstmal nix tun außer vielleicht bei Amberlee's Projekt zugucken. Es kommen nämlich Freunde von ihr und dann probieren sie, jemanden mit Klebeband an die Garagenwand zu kleben. that sounds like fun ;D Dann müssen sie noch eine Präsentation für den Science Wettbewerb vorbereiten.
Morgen werden wir wahrscheinlich eine Hose für's Softball kaufen und noch einem Kleid und Schuhen für Homecoming gucken! Da freu ich mich schon richtig drauf.
Homecoming ist bei uns Ende Oktober und ganz viele haben schon ein Date, sind mit Freunden verabredet oder haben sich schon ein "fancy dress" gekauft (viele finden 100 Dollar sehr günstig).
Naja wie auch immer, das wird sicher cool, auch wenn ich noch keinen hab, mit dem ich zum homecoming dance gehen kann.
Für Sonntag ist nix geplant, aber am Montag dann, wie gesagt, State fair.
My Softball Shirt
Das ist.. ich schätz mal sowas wie eine Kirmes, hat aber den Hintergrund, dass früher die Farmer ihr Vieh verglichen haben. Wer hat das fetteste Schwein oder die größte Kuh?
In der Schule bekommen jeder Schüle einen freien Eintritt und ich geh wahrscheinlich mit meiner host family hin.
Und Montag abend sind dann noch Softballspiele.
Speaking of which, hier ist mein Trikot:


Ich wünsch euch allen auch ein schönes verlängertes Wochenende ;)
Take care,
Svenja

Montag, 26. September 2011

Softball & Fast Food

Ich wollt mal zwei Dinge loswerden oder einfach mal drauf los schreiben.

Softball! Ja, ich hab mich entschieden Softball zu spielen. Bisher war ich nur bei einem Spiel von meinem Team und einem Training.
Softball ist übrigens wie Baseball, nur dass der Ball etwas größer ist. Ungefähr so groß wie eine Orange.
Wie auch immer, so war das dann: ich hab mich wegen Softball umgehört, weil ich interessiert war und hab erfahren, dass die Saison schon angefangen hat. Die eine meinte, ich soll doch einfach mal zu einem Spiel kommen.
Shane fährt mich also zu dem eine halbe Stunde entfernten Softball field und bleibt gleich mal da, um mir die Regeln zu erklären.
Rowlett hat zwar gewonnen, aber an sich war das Spiel nicht gut zum erklären und ich hab die Regeln immer noch nciht verstanden.
Jedenfalls bin ich dann zum Coach und hab dem meine Nummer dagelassen, woraufhin am nächsten Tag eine vom Booster Club angerufen hat für ein Treffen in der Schule.
Wir waren in der Schule, die Frau nicht, aber genau zu dem Zeitpunkt fing das Training an, also bin ich einfach dageblieben und hab's ausprobiert und es hat mir echt Spaß gemacht.
Vor allem schein ich nicht ganz talentlos zu sein! :))
Heute waren wir dann beim nächsten Spiel, aber ich hab meine Mannschaft nicht gefunden. Werd morgen mal nachfragen was los war.
Es hat aber trotzdem mega viel Spaß gemacht, weil Kristalyn dabei war und wir uns entschieden haben, das eine von den vier Spielen zu gucken, bei dem der Schiedrichter hop, hi oder andere coole Gräusche bei einem Strike drauf hatte.
Die Softball Regeln versteh ich immer noch null. Das Video ist glaub ich ganz gut, aber ich kann's leider nicht einbetten.
THE GAME OF SOFTBALL
 
Fast Food. Ich liebe das Essen hier. Es gibt hier einfach mega viele verschiedene Fast Food Restaurants, nämlich nicht nur Burgerking, McDonald's und Subway, sonder auch Taco Bell, Jack in the Box, Braum's, Popeye's...
Ich kenn sie noch LÄNGST nicht alle. Um's konkreter auszudrücken kenn ich mich NULL aus, weshalb meine host mom auch öfter mal durch den Drive Thru fährt und Essen holt. Dann darf ich alles mal probieren.
Genaueres kann ich eigentlich gar nicht sagen, ich werd einfach am Ball bleiben und dann irgendwann nicht mehr das einzige Familienmitglied ohne Lieblingsrestaurant sein. ;)

Okay, das war eigentlich schon alles worüber ich euch informieren wollte.

Have a great day ... and wish me a peaceful sleep tonight ;)
Svenja

Montag, 19. September 2011

Thunderstorm!

Gestern Abend hab ich mein erstes texanisches Unwetter erlebt! :)
Es war echt eindrucksvoll, es hat nämlich mit Nieselregen angefangen, den meine Gastfamilie auch schon interessant fand, und dann, innerhalb von 5 Minuten kam einfach alles runter!
Es hat geblitzt, gedonnert, gestürmt, geregnet, gehagelt. Und es war laut und imposant.

Shane, Kristalyn und ich standen dann auf der überdachten Terasse und haben des Spektakel beobachtet und plötzlich kommt Ben von hinten angestürmt und ruft "It's raining cats and dogs!"
Ich musste an euch denken. Haha, funny moment. :D

That's it for today, guys. Take care,
Svenja


Sonntag, 18. September 2011

A Spectacular Firework and Cleaning the House

Hallihallo,
ich meld mich schon wieder, um von meinem Wochenende zu berichten.

Gestern morgen waren meine host mum, Kristalyn, Ben und ich auf einem von Kristalyns Fußballspielen.
Leider hat ihre Mannschaft verloren (1:0) und Kristalyn hat sich am Knie verletzt, als sie mit einer anderen Spielerin zusammengestoßen ist, aber alles in allem hat es echt Spaß gemacht, zuzugucken.
Mal davon abgesehen, dass ich total müde war, natürlich. Immerhin sind wir schon um 8 a.m. losgefahren und am Abend davor war ich lange wach, um meine Mama auf facebook zu erwischen...

Dann am Abend bin ich mit Shane und Melanie - sonst wollte ja keiner - auf das (Hot-Air) Balloon Festival in Plano gegangen.
Nachdem wir uns erstmal eewig durch den Verkehr kämpfen mussten, haben wir das Auto für 10 Dollar(!) geparkt und sind auf das Fest gegangen. Und es war rieeesig! Insgesamt ging es drei Tage und es gab 90.000 Teilnehmer.
Alles in allem sah es ein bisschen aus wie ein Jahrmarkt, mit Essensständen - haha, Bratwurst. That's German, right? - und sonst eben verschiedene Sachen zu kaufen. Außerdem unendlich lange Schlangen aus Eltern mit ihren quängelnden Kindern an den Hüpfburgen.
Dann um acht gab's den "Balloon Glow", also 15-20 leuchtende Heißluftballons, und eine Stunde später dann ein Feuerwerk, was der Broschüre nach "spectacular" ist.
Der Abend hat echt Spaß gemacht und ich musste mal wieder feststellen, dass ich mit meiner Familie genau bei den richtigen Leuten gelandet bin.
Der Humor stimmt einfach... ja, stellt's euch vor, Shane ist genau so negativ wie ich! :D
Was er nach dem Balloon Glow gesagt hat, war: Oh yeah, that was cool... at least for 10 minutes.
Und Melanie ist einfach immer so aktiv und gut gelaunt. Und sie macht auch "Witze".
Also ich pass hier gut rein.

Plano Baloon Festival
Dann heute hab ich zum Glück mal wieder ausgeschlafen. Nach dem Frühstück mussten dann alle Putzen helfen... und an die Art und Weise wie die das hier machen, muss ich mich wohl noch gewöhnen.
Geputzt werden musste der Küchenboden und die zwei Badezimmer und als es um die Aufgabenverteilung ging war Kristalyn voll dagegen, den Boden zu machen. Warum, ist mir dann erst später klargeworden. So läuft das ab: Shane nimmt 2-3 Eimer Seifenwasser, kippt alles aus und dann wird die Überschwemmung nicht mit einem Wischmopp, sondern mit Putzlumpen aufgewischt, wenn man das so nennen kann.
Hat mir nicht so gefallen. Ich hab mit Kristalyn die Badezimmer geputzt.
Hat mir auch nicht so gefallen. Das war mir einfach nicht gründlich genug.
Und weil ich dann so im Putzrausch war, und das Badezimmer, was ich mit meinen Gastgeschwistern benutz seit meiner Ankunft auch noch nicht gesäubert wurde, hab ich das einfach auch noch gemacht.
Obwohl heute ja nur der 1st floor dran war. Aber das hat mich dann doch echt gestört, vor allem weil Ben es schafft, überall Zahnpastaflecken auf dem Waschbecken zu hinterlassen.
Ja, ich weiß, typisch Svenja, aber am liebsten hätte ich ALLES geputzt. Mit Mopp. Ich bin halt ein kleines Putzteufelchen. :)

Das war's auch schon.
Take care,
Svenja

Freitag, 16. September 2011

Dauerblaue Deutsche, neue Bekanntschaften und mein Zimmer

Da bin ich mal wieder, um euch einfach mal ein bisschen zu erzählen, was in den letzten Tagen so passiert ist.

Vielleicht fang ich mal damit an, das Rätsel um den Titel dieses Posts zu lösen. Wie ihr sicher schon vermutet habt, werde mir eine Meeenge Fragen gestellt. Hier mal welche, an die ich mich erinnern kann:
  • Do you know Lady Gaga/ Michael Jackson/ Brittney Spears?
  • What do you do in your free time? (Das Mädel dachte, unsere liebste Freizeitbeschäftigung ist es, in die Berge zu gehen.)
  • So you're from Germany? What's that like?
  • What's "I'm hungry/ hello/ bye" in German?
  • Do you miss your family/ Germany?
  • Is it true that the Germans are always drunk? (Frage kam in Verbindung mit dem Oktoberfest!)
You get asked A LOT of questions! Ich wollt ich nur mal so einen Einblick geben, was man so gefragt wird. Eigentlich ist es ganz süß, für welche Unterschiede zwischen Deutschland und den USA sie sich so interessieren. Aber die Frage nach den betrunkenen Deutschen war dann halt doch ein Highlight! :D
Also was man ganz klar merkt ist, dass viele denken, wir haben nicht so alltägliche Sachen wie zum Beispiel ... Piercings. Mir fällt gerade kein gutes Beispiel ein.
Achja, und wenn Amis an Deutschland denken, sind das wohl die zwei Top Dinge, die sie im Kopf haben: Hitler und Autobahn (no limit!).

Ich find, man muss es irgendwo mit Humor nehmen und ich will das nicht schlecht machen, es ist irgendwie echt witzig und aber auch cool, dass die alle so interessiert sind.
... ich mein, was wusste ich schon über Texas, bevor ich hier hergekommen bin?
Hitze, Ranches, Cowboys (obwohl ich wusste, dass es hier keine mehr geben wird ;D )

Naja, dann wovon ich noch erzählen wollte ist, wie ich mich bisher in der Schule eingelebt hab.
Endlich fang ich an, die Wege zu meinen Klassenzimmern - nicht auf Anhieb, aber relativ schnell - zu finden! Yaaay! Ich hatte schon Angst, das würde einen Monat dauern...
Und soweit so gut, die zweite Woche Schule ist für ich rum und ich habe schon ein paar Bekanntschaften gemacht.
Alle sind nur oberflächlich, aber ich gehe eben so durch die Gänge und werde immer wieder mal von jemandem begrüßt, zum Beispiel von den Leuten, die mich an meinem ersten Tag durch die Schule geführt haben. Dann vorm Unterricht sitze ich meistens bei einem Jungen aus meinem Bus, Dylan, der echt nett und sympatisch ist, oder ich bin am Tisch von einem Mädchen aus meinem Bus, Zarah. Die ist richtig nett und natürlich und obwohl sie erst 14 ist (Freshman) wirkt sie irgendwie älter.
Dann sind da Leute, mit denen ich bisher vielleicht einen Satz geredet hab, die mich aber kennen und Fragen über Deutschland gestellt haben.
Oder auch Leute aus dem Unterricht oder dem Youth & Government Club, dem ich vielleicht beitrete. (Dazu schreib ich wahrscheinlich irgendwann anders mal was.)
Und in beim Lunch treffe ich mich meistens mit Angie, einem mexikanischen Mädchen, zum Essen.

Mein Zimmer
Dann dachte ich, vielleicht interessiert es euch auch, wie mein Zimmer aussieht.
Ich bin eigentlich ganz glücklich damit. Es ist nicht zu klein und und ich liebe meinen begehbaren Kleiderschrank. ;)
Allerdings könnt ihr auf den Bildern auch sehen, dass es vorher Ben gehört hat, weshalb die Wände in weiß, blau und rot sind.

Links oben: Sicht aufs Bett von der Tür aus
Rechts oben: Blick in den Kleiderschrank
Links unten: Blick auf den Schreibtisch von der Tür aus
Rechts unten: Blick auf meinen Fernseher (auch ne coole Geschichte) am Fußende vom Bett

So, das war's auch eigentlich schon. Ich hoffe es war nicht zu langweilig...
... and I hope you have great plans for the weekend.
Morgen gehen wir zu einem soccer game von Kristalyn und vielleicht abends zu einem Heißluftballon-Fest - oder wie auch immer ihr das nennen wollt! ;)

Okay, guys. Have a great weekend and let me know if you have any questions!
Svenja

Dienstag, 13. September 2011

Erste texanische Erfahrungen

Schon seit gestern bin ich nun eine Woche hier und deshalb gibt's einiges zu erzählen.
Was mir bei diesem Post wichtig ist, soll sein, dass ihr einen Eindruck von der ersten Zeit hier bekommt, aber vor allem von meiner Schule und was eben so typisch ist.

Erstmal zu meiner Schule, Rowlett High School.
Wie ihr schon wisst, ist es eine vergleichweise große Schule mit schätzungsweise 2.700 Schülern.
Deshalb hab ich trotz Rundgang durch das Gebäude an meinem ersten Schultag immer noch Probleme, meine Klassenzimmer auf Anhieb zu finden.
Was alles noch schwerer macht, ist, dass man um nur von den ersten in den zweiten Stock zu kommen sicherlich 3 Minuten braucht, weil die Treppen und Gänge voll sind. Da aber nur 5 Minuten Zeit sind, den Raum zu wechseln, läuft es meistens darauf hinaus, dass ich einen Lehrer nach dem Weg frag.
So, ein bisschen was über die Lehrer. Okay, was gibt's da zu sagen? Nett sind sie natürlich alle aber auch sehr unterschiedlich. Meine Englisch Lehrerin zum Beispiel, eine ganz ruhige und liebe und meine Algebra Lehrerin dagegen jung, abgehetzt und laut! Die sagt zu ihren Schülern auch "Babe", was schonmal den Unterschied zwischen dem deutschen Schüler-Lehrer-Verhältnis und dem amerikanischen klarmacht.
Der Unterricht ist auf jeden Fall anders als in Deutschland. Nicht nur, dass das Niveau viel lower ist, sondern auch, dass hier viel mehr "tests" geschrieben werden, oder auch mal ein "quiz", sondern es wird auch viel mehr benotet. Man muss ganz oft sein "assignment" (Hausaufgabe u.ä.) abgeben, und kriegt deine eine Note dafür.
An das alles muss ich mich immer noch gewöhnen, denn jeder weiß hier wie es läuft. Kommt die Verbesserung der Arbeit auf den Tisch oder ins Fach, wie verbesser ich das Arbeitsblatt von meinem Nachbarn, ... und so weiter.
Dann, was es sonst noch zur High School zu sagen gibt, naja, stellt sie euch einfach vor wie in Filmen. Groß, ganze viele Spinte (auch wenn ich nicht glaube, dass ich einen habe), die students begrüßen sich mit einem lockeren "Whats up?" in den Gängen, die Schulbusse sind wirklich gelb und so was eben. Nur die Tische mit Nerds und Cheerleadern und so habe ich noch nicht bemerkt, aber vielleicht ist mein Auge auch nicht geübt genug, das zu sehen. Oder ich kenn die Leute noch nicht gut genug.
Eine Pep Rally durfte ich jetzt auch schon miterleben und es war einfach... crazy. Die ganze Schule hat verrückt gespielt und überall in der Sporthalle rumgeschriehen und sonst was! Ich fand's cool, konnte mich aber noch nicht so richtig in diesen Spirit reinfinden, es war dann nämlich doch ganz schön wild! ;)

Die Leute hier an meiner Schule sind alle sehr nett zu mir und auch teilweise ziemlich excited über meine Herkunft. "Oh, you're from Germany? That's so cool!"
Dann sind da ein paar, mit denen ich öfter in der Cafeteria sitze, bevor der Unterricht anfängt, welche aus ein paar meiner Kurse und Leute aus meinem Bus.
Auch an meinem ersten Schultag haben mich zwei Leute durch die Schule geführt, die sehr nett waren.

Außerdem habe ich auch schon mein erstes Football game gesehen!
Football game Rowlett vs. Wylie
Am Freitag letzter Woche bin ich mit einem netten Freshman Mädchen, Nia heißt sie, zu dem Spiel gegangen. So richtig hab ich aber nicht vom eigentlichen Sport mitgekriegt, weil es eher darum ging, die Leute zu treffen. Aber die Halbzeitshow hat mir echt gut gefallen. Dazu kriegt ihr auch das Bild hier, das sind die Tänzerinnen von Rowlett. 
Insgesamt muss ich aber sagen, hat meine Müdigkeit das ganze Spiel überschattet! Ich war soo fertig und jetzt hoff ich, bald ein Spiel mitzuerleben, bei dem ich fit bin.

Zu meiner Gastfamilie. Ich wurde bei meiner Ankunft von Amberlee, Kristalyn und Melanie abgeholt und sie auf Anhieb gemocht. Amberlee ist super smart und sehr gut in Sachen wir Singen, Tanzen und Theater und sie ist sehr sarkastisch, was echt lustig sein kann.
Kristalyn ist auch gut in der Schule aber nicht so gut wie ihre Schwester und sie ist eher ruhiger und irgendwie süß. Vor allem wenn sie sich beim Hell's Kitchen Gucken so aufregt! ;)
Melanie, also meine host mom, ist echt richtig nett. Sie ist eine total engagierte Frau, macht von morgens bis abends Dinge wie Nachhilfe geben, Schreiben für Magazine oder sowas, Reden halten, Sport, für ihre Kinder da sein.. Einfach unglaublich.
Dann Shane, mein Gastvater, ist auch find ich sehr witzig, weil er einfach so einen trockenen Humor hat und auch sonst redet er nicht so viel, außer wenn er bei Hausaufgaben hilft, was er richtig gut und auch gerne macht. Er weiß glaub ich richtig viel und er gibt auch Nachhilfeunterricht glaube ich.
Das Haus der Whites
Und Ben, der süße Ben, ist so eine ganz eigene Geschichte. Mal total aufgedreht und manchmal ganz konzentriert auf den Fernseher, das iPad oder seine Rüstungen, die er sich aus Wäschekörben, Lego, Kabeln und sonst noch was baut.
Also alles in allem bin ich so glücklich bei den Whites gelandet zu sein! Ich fühl mich hier richtig zuhause und wir haben den gleichen Humor. Und ich glaube und hoffe, sie sind auch glücklich mich ausgesucht zu haben. :)

So, das war mal wieder eine Menge, aber längst nicht alles, was ich erzählen könnte.
Also lasst mich wissen, wenn euch was näher interessiert.

Take care and until next time,
Svenja

Donnerstag, 8. September 2011

Rundreise: New York, Philadelphia, Washington D.C. (Teil 2)

So, weiter geht's!
Am nächsten Tag in Washington haben wir dann noch mehr Memorials angeguckt und wurden dann praktisch bei den ganzen Museen für etwa 4,5 Stunden ausgesetzt, was eigentlich echt ne coole Sache war.
Da gibt's zum Beispiel das Holocaust Museum, was sehr gut sein soll, dann eins mit Dinosauriern, die National Gallery of Art, das Air and Space Museum und noch mehr.
Ich bin erst ins Air and Space Museum gegangen, was ganz gut war, wenn man wirklich interessiert war, konnte man so Tafeln lesen, was ich nicht gemacht hab. ;)
Portrait aus Fingerabdrücken
Number 7 by Jackson Pollock
Danach sind wir an einen McDonald's Stand und haben Eichhörnchen mit Pommes gefüttert. Waren süß, sind aber dem einen aus meiner Reisegruppe ins Gesicht gesprungen!
Dann sind wir - nachdem ich laaange gedrängt hab - in die Art Gallery und haben u.a. Modern Art angeguckt, was ich ganz cool fand. Und vor allem die zwei Bilder fand ich cool.


Während der Zeit hatte ich irgendwie die ganze Zeit ein bisschen schlechte Laune, weil die Rundreise schon fast rum war und es mir einfach so gut gefallen hat. Man ist sich ja dann auch bewusst, dass man das nie wieder zurück haben kann, weil es hächstens mal ein Nachtreffen von WH oder team! gibt... Wie auch immer!
Dann ging's weiter mit Essen in der Mall und einem richtig witzigen Comedy Theaterstück im John. F. Kennedy Center for the Performing Arts. Es war relativ leicht zu verstehen und es war wie ein interaktives Stück, weil das Publikum rausfinden bzw. entscheiden musste, wer der Mörder einer Frau war.
Foreign Exchange
Author Unknown

Zurück abends im Hotel gab's wie jeden Abend ein Group Meeting in der Lobby, bei dem William (unser Reiseleiter) den nächsten Tag mit uns duchgegangen ist (ganz wichtig: alle Abreisebereid am nächsten Morgen um 7:30 Uhr in der Lobby), uns unser Foto gegeben hat und dann zum Abschluss hat er uns einen Text über Foreign Exchange vorgelesen, wahrscheinlich von einem Schüler, und es war einfach so schön und traurig, dass ich, und nicht nur ich, fast geheult hab!!


Naja, dann, nächster Morgen, Wecker auf 6:00 Uhr oderso gestellt, und wann wachen wir alle erst richtig auf, weil's an der Tür geklopft hat? 7:42!! Wann war nochmal Treffpunkt? 7:30 Uhr! Scheiße!
Tja, Abreisetag und wir warn innerhalb von 10 Minuten fertig, das Zimmer zu räumen und haben zum Glück keinen Ärger bekommen von William, sondern ein Frühstück zum mitnehmen in brauner Papiertüte! Sehr cool! :)
Martin Luther King Jr. Memorial


Dann war's auch so schnell schon alles vorbei, denn wir haben uns nur noch zwei Memorials angeguckt. Das eine war das Martin Luther King Jr. Memorial, was nicht mal offiziell eröffnet war bis dahin. Also richtig genial, dass wir da hin konnten und welche der ersten waren, die's sehen. Außerdem sieht's echt cool aus. Es wurde aus einem riesigen Steinklotz die Umrisse von Martin Luther herausgehauen.
Und wie William uns erzählt hat, ist das ganze "Made in China", etwas fragwürdig!


Texas von oben
Dann sind wir an den Flughafen gebracht worden und haben alle erstmal Panik geschoben (Scheiße, mein Koffer ist zu schwer!; Ich kann nicht am Automaten einchecken!; Ich hab echt Angst um mein Gepäck!), aber dann, nach einem kurzen, aber doch traurigen Abschied, bei dem ich wieder (fast!) heulen musste, sind wir schonmal zu dritt zu unserem Gate gegangen. Der Flug nach Chicago ging total schnell rum, war ja auch nur eine Stunde. Und dann ging's weiter nach Dallas, wobei ich dachte, dass man Flug zu spät ist, aber ich wurde ja nett von der Dame am Schalter darauf hingewiesen, dass das nicht der Fall ist (It's not late. It's on time!).
War jedenfalls die Zeitverschiebung, die mich verwirrt hat.
Und dann bin ich in Dallas angekommen.
Und das war's! Mehr zu meiner Gastfamilie und meine ersten Tage hier werde ich euch später schreiben. ;)

I hope you enjoyed what I've written, guys! :)

Mittwoch, 7. September 2011

Rundreise: New York, Philadelphia, Washington D.C.

Jetzt bin ich schon seit 3 Tagen bei meiner Gastfamilie und die Rundreise liegt längst hinter mir, aber ich bin noch nicht zum Schreiben gekommen.
Aber jetzt werd ich euch (zumindest grob) alles mitteilen.
Zu aller erst, weil ich vielleicht nicht alles erzählen oder in eine andere Reihenfolge bringen werde, könnt ihr euch hier den Programmablauf durchlesen, wenn ihr Lust habt. Wir haben allerdings teilweise andere Sachen gemacht oder zu einer anderen Zeit, also lade ich vielleicht noch das eigentliche Prorgramm hoch.

Und jetzt von Anfang:
Der Abschied am Frankfurter Flughafen war kurz, es ging eigentlich schneller als ich dachte und dann bin ich auch schon ans Gate gekommen, wo meine Gruppe war (ich war die letzte).
Unsere Reisebegleiterin, Rici, hab ich mir älter und irgendwie anders vorgestellt, aber sie ist eine 22-jährige, toughe Person, offen, weiß sich durchzusetzen! ;)
Das Flugzeug nach New York
Den Rest der Gruppe fand ich auch ganz sympathisch. Im Flugzeug nach New York dann saßen wir nicht alle beieinander, der Flug war okay, mein Gewissen hat sich die ganze Zeit gemeldet, weil ich nur knapp drei Stunden geschlafen hatte, ich wollt auf dem Flug aber Filme gucken...
Naja, wie auch immer, am JFK Airport dann, nach der Landung, war nix mit schnell aus dem Flughafen raus. Wir mussten uns in eine uneeendlich lange Schlange stellen und zwei Stunden warten bis wir da rauskamen. Es war heiß und anstrengend und wir haben alle ordentlich gejammert. ;D

Straße in Manhattan
Aber ich will ja nicht nur meckern, was Cooles war zum Beispiel, dass alle anderen Teilnehmer voll nett waren und es sich eigentlich schon beim Ankommen am Flughafen in NY angefühlt hat, als würden wir uns seit einer Woche kennen. Normalerweise bin ich bei neuen Leuten immer eher etwas verschlossen, aber bei meiner Reisegruppe war das ein bisschen anders.
Dann der erste Eindruck von der Stadt: Geil, genau wie in Filmen! Jedes zweite Auto war ein gelbes Cab, es gab gaaanz viele riesige Gebäude mit brauner Backsteinfassade und wir sind zum Beispiel durch Queens gefahren, was mich echt an King of Queens erinnert hat, weil dort alle Häuser aussahen wie in der Serie.

NY's Skyline vom Empire State Building
Dann sind wir ins Hotel gefahren worden und sind dann noch in die Stadt und aufs Empire State Buildung (mit ein paar Dänen, einem Italiener und Franzosen, die zu uns gestoßen sind), was echt mega genial war. The view was just amaaazing! ;)
Wie auch immer, ich war selten so müde in meinem Leben also bin ich wie ein Stein ins Bett gefallen.
Am nächsten Tag gab's dann noch mehr Sightseeing, wie zum Beispiel die Freiheitsstatue und Ellis Island, was alles sehr cool war, aber auch anstrengend, Füße sind fast abgestorben!

Statue of Liberty
Dann wollten wir in einer großen Gruppe nach Chinatown, was nicht so ganz geklappt hat, weil die Türen bei der Subway so schnell zugegangen sind. Also bin ich mit nur drei anderen dort hin. Lost in New York... nein, also eigentlich haben wir's schnell gefunden.
Meine Eindrücke von Chinatown: Billigläden und ekliges Essen im Supermarkt (Haiflosse, yummie) und zum Beispiel ein McDonalds mit chinesischen Schriftzeichen vorne dran.
Die Zeit in Cinatown fand ich aber insgesamt nicht so gut, weil ich total fertig war und die anderen aus meiner Gruppe I ♥ New York T-Shirt kaufen, aber ich nicht, weil ich finde, dass jeder die hat, ist ja langweilig... Aber ich bin dann doch noch glücklich geworden, weil ich für 10 Dollar eine coole Taschenuhr gekauft hab, die aussieht wie eine Eule und unter den Flügeln ist dann die Uhr.
Dann weiter, in der Kurzfassung: Abendessen im Hard Rock Café (richtig cool!), Broadway und Time Square (genial, rieeesige Leuchtreklamen, die sich über Häuserfassen ziehen und natürlich Massen an Menschen), dann hab ich sogar ein paar Schritte in den Central Park gemacht, aber nicht weit... Und ich hab die Bar von How I met Your Mother gesehen, nur dass sie eben null so aussieht wie in der Serie. Die müssen da wohl was verwechselt haben! :P
Benjamin Franklin

Dann ging's weiter mit der Fahrt nach Philadelphia, die etwas anstrengend war, und Philadelphia war auch nicht so spannend. Wir waren da nur circa zwei Stunden und haben verschiedene Statuen und alte Gebäude angeguckt, gibt's nicht so viel zu erzählen.

Weiter ging's nach Washington D.C., wo wir nicht gleich zum Hotel sind, sondern noch eine Menge Memorials angeguckt haben, die meisten zu Ehren der Soldaten, die im Ersten Weltkrieg, im ZweitenWeltkrieg, im Vietnamkrieg oder im Koreakrieg gefallen sind.

Arlington National Cemetery
Achja, dann der Arlington National Cemetery, von dem ich echt geflasht war. Überall Grabsteine, Grabsteine und noch mehr Grabsteine, nur für Leute von der Army und Politiker.
Und täglich werden 25-30 andere Soldaten dort begraben die vor allem in Afghanistan ums Leben kommen.





Der Rest über die Rundreise wird morgen online sein, weil ich jetzt gleich schlafen werd. Bin's eben nicht gewohnt um 5:30 Uhr aufzustehen, um den Bus um 6:30 Uhr zu bekommen. :P

See you all tomorrow. :)